Alam et al. (2025)

Impact-Statement

Wir fanden heraus, dass einige Maße des Wissen und der Überzeugungen zur Klimakrise ebenso wie kollektive Wirksamkeitsüberzeugungen und biosphärische Werte nach einem Kurs zur Klimakrise signifikant zunahmen. Diese Veränderungen standen jedoch nicht im Zusammenhang mit kollektivem Handeln. Diese Ergebnisse belegen erneut die Grenzen von Selbstauskunftsmaßen im Bereich des kollektiven Klimaaktivismus und die Notwendigkeit, tatsächliches Handeln zu messen, anstatt Menschen fragen, was sie tun könnten oder glauben. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass die bloße Aufklärung über die Klimakrise, einschließlich ihrer soziopolitischen Dimensionen, nicht unbedingt ausreicht, um Menschen zum Handeln zu bewegen, und dass andere Variablen wichtig sein müssen. Pädagog:innen und Organisator:innen von Bewegungen könnten diese Ergebnisse nutzen, um über die Vermittlung von Wissen und die Veränderung von Überzeugungen zur Klimakrise hinauszugehen und zu versuchen, diese anderen Schlüsselfaktoren kollektiven Handelns zuverstehen.

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